Das Bayerische Staatsministerium des Innern arbeitet derzeit an einem Referentenentwurf für die Novellierung des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes. Auf der Grundlage des tatsächlichen rettungsdienstlichen Einsatzgeschehens erstellte das Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums Fachanalysen zu verschiedenen Fragestellungen.
Als Ergebnis einer europaweiten offenen Ausschreibung erteilte das Bayerische Staatsministerium des Innern gemeinsam mit den acht in Bayern tätigen Sozialversicherungsträgern zu Beginn des Jahres 2006 dem Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) des Klinikums der Universität München den Zuschlag für die Durchführung der Trend- und Strukturanalyse für den Rettungsdienst in Bayern (TRUST-Studie II).
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Als Haus der Maximalversorgung gehört das Klinikum der Universität München mit knapp 2500 Betten und
etwa 9000 Mitarbeitern zu den größten Kliniken in Europa. Bei einem Massenanfall von verletzten oder
erkrankten Personen ist deshalb mit der Einlieferung einer großen Anzahl von Patienten zu rechnen. Um
für ein derartiges Ereignis wie die Fußball-WM 2006 – soweit möglich – gerüstet zu sein, werden derzeit
umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen durchgeführt.
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Die dritte Ausgabe des Jahres 2006 der Fachzeitschrift Notfall und Rettungsmedizin, Springer-Verlag (Band 9, Nummer 3, Mai 2006) widmet sich dem Themenkomplex „Medizinische Versorgungskonzepte und Gefahrenabwehr anlässlich der Fußball-WM 2006“.
Hier finden Sie die Übersicht der Beiträge:
Unter Mitwirkung des INM hat die Bundesärztekammer, basierend auf den ERC-Leitlinien für die
Wiederbelebung 2005, Eckpunkte für die Reanimation erstellt und beschlossen (Stand: 24.3.2006).
Diese wurden u.a. in folgenden Medien publiziert:
Am 28. November 2005 wurden zeitgleich die neuen Leitlinien für die cardiopulmonale Reanimation
des European Resuscitation Council (ERC) und der American Heart Assciation (AHA) publiziert.
Aufbauend auf dem bewährten ANR-Algorithmus aus dem Jahr 2001 wurden diese neuen Inhalte jetzt
in einem erneuerten INM/ANR-Handlungsablauf aufbereitet.